Tag 5: Der Abstieg in die Schlucht

Heute begannen wir den Tag mit unserem ersten Morgenritual. Abgedeckt zogen wir aus einer Kiste die Hölzer mit den persönlich gestalteten Namen. Auf die Person, die man gezogen hat, wird tagsüber besonders geachtet. Wie ist das mit dem Vertrauen? So wird der Blickwinkel auch auf andere Gruppenteilnehmer erweitert.

Anschließend ging es direkt los zur ersten Tageswanderung. Die Bletterbachschlucht ist UNESCO-Weltkulturerbe und birgt Millionenjahre Weltgeschichte. Hier entdeckten wir die verschiedenen Gesteinsschichten und ortsbekannte Schluchtbewohner.

Die Pause verbrachten wir natürlich inmitten der Schlucht. Hier war Zeit zum Entspannen, Staunen und vor allem Bauen. Die Jungs imponierten dabei (mehr oder weniger) mit ihrer Manneskraft.

Selbst die Tageswanderung brachte die Konfis jedoch nicht an ihre Grenzen und so sahen wir Teamer uns gezwungen, statt einem freien Abend, noch eine weitere körperliche Betätigung einzubauen. Schnellerhand wurde das Netz aufgebaut und die Indiakas aus der Verpackung geholt.

 

Das Spiel wurde zwischenzeitlich durch einen ungestümen Gast unterbrochen. Auf einem Bauernhof in den Bergen ist das Auftauchen eines Kalbes auf einem Spielfeld nichts Außergewöhnliches. Nachdem der kleine Bulle ins Bett gebracht wurde (4 mal), konnten wir unsere erste Spielrunde zuende führen.

Nach dem Abendausklang mit anschließender freiwilliger Singerunde, an der selbst die Jungs noch teilnahmen, ging es, noch mit den Erlebnissen vom Tag beschäftigt, ins Bettchen.